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Neue Struktur, neue Ausrichtung: Das ist die R+S Group AG der Zukunft

Neue Struktur, neue Ausrichtung: Das ist die R+S Group AG der Zukunft

Mit einem neuen und frischen Markenauftritt geht die R+S Group AG, mit Hauptsitz in Fulda, an den Start. [...]

Neue Struktur, neue Ausrichtung: Das ist die R+S Group AG der Zukunft

Neue Struktur, neue Ausrichtung: Das ist die R+S Group AG der Zukunft

Mit einem neuen und frischen Markenauftritt geht die R+S Group AG, mit Hauptsitz in Fulda, an den Start.
„Wir haben damit die Weichen für die Zukunft gestellt und entscheidende Schritte für die veränderten Anforderungen von Markt und Wettbewerb eingeleitet. Im Fokus unserer Strategie stehen dabei unsere 3.800 Mitarbeiter sowie unsere wertvollen Kunden“, sagt Vorstandsvorsitzender Ralph Burkhardt (48) und spricht von einer Neustrukturierung des Konzerns. „Wer Stabilität und Synergien will, braucht eine klare Richtung. Deshalb haben wir unsere Vision und die Unternehmenswerte komplett neu entwickelt. Auch unserer Auftritt nach außen hat ein neues Gesicht. Sichtbar ist dies vor allem auf der neuen Webseite der R+S Group.“

Mitte 2017 haben die Planungen dafür begonnen. Zum 30-jährigen Jubiläum im Mai 2018 wurde die ‚R+S Group AG der Zukunft‘ erstmals offiziell vorgestellt und jetzt wird das Ergebnis nach 15 Monaten intensiver Arbeit präsentiert. Die Veränderungen betreffen drei Bereiche: Die Organisation des Unternehmens, das Management und die Arbeitgebermarke.

Organisation

„Wir stärken die Potentiale in den Märkten, die wir kennen“, erklärt Ralph Burkhardt und berichtet von künftig drei Sparten, statt bisher sieben Säulen. Kerngeschäft des Unternehmens ist die Gebäudetechnik. Sie nimmt eine bedeutende Rolle ein und ist in der R+S solutions verankert, dem technischen Ressort des Konzerns. In der zweiten Sparte NEWA befindet sich das gesamte Handelsgeschäft mit Elektro-Großhandel und Endkunden-Geschäft. „In einer digitalen Welt mit globalem Wettbewerb verändern sich die Bedürfnisse unserer Kunden und damit auch die Anforderungen an uns.“ Unter dem Dach der R+S POWER solutions, der dritten Sparte, sind Personallösungen sowie Industrie- und Dienstleistungen untergebracht.

Management

Im Zuge der neuen Struktur ist es auch zu Veränderungen im Vorstand der R+S Group AG gekommen. Neben dem Vorstandsvorsitzenden Ralph Burkhardt steht Rainer Bauer (52) als Vorstand an der Spitze des Konzerns. „Damit haben wir das Leitungsgremium seit Mai 2018 von sechs auf zunächst drei und jetzt zum Jahresbeginn 2019 auf zwei Köpfe verkleinert und, wie angekündigt, auch verjüngt. Das war gemeinsame Zielsetzung mit dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern. Ende 2018 ist, ebenfalls geplant, Armin Alt aus der Führungsriege ausgeschieden“, sagt Burkhardt und ergänzt: „Wir werden im Vorstand künftig von einem erweiterten Managementteam unterstützt und haben die operativen Einheiten gestärkt.“

Firmengründer, Mehrheitsgesellschafter und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Markus Röhner (57) hat sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Seine Aufgabe liegt darin, sich um Zukunftsmärkte und strategische Themen zu kümmern. „Diese Entscheidung habe ich für mich persönlich getroffen. Sie war wohl überlegt und über einen längeren Zeitraum gut vorbereitet“, betont Markus Röhner und sagt: „Der Plan geht auf. Unsere Neuausrichtung, die absolut nach Zeitplan läuft, ist der erste sichtbare Beweis dafür.“

Arbeitgebermarke

„Wissen, was an der Basis los ist.“ Dies ist Ralph Burkhardt und seinem Vorstandskollegen Rainer Bauer wichtig. „Deshalb legen wir den Fokus auf unsere Mitarbeiter. Sie sind die Herzkammer der R+S Group und für unseren gemeinsamen Erfolg verantwortlich.“ Der smarte und dynamische Auftritt im Web, Social Media sowie den internen und externen Publikationen soll die Arbeitgebermarke weiter voranbringen und das Profil des Unternehmens schärfen. „Der Mensch ist unser wichtigstes Bauteil. Wir bieten attraktive Jobs in einem leistungsfähigen Handwerksbetrieb mit guten Zukunftsaussichten und interessanten Rahmenbedingungen.“ Im hart umkämpften Markt werde sich der Konzern künftig noch deutlicher positionieren, kündigt die Vorstandsetage an.

Großprojekt am Frankfurter Flughafen

Zwei bedeutende und sehr komplexe Projekte wickelt die R+S Group aktuell in der Region ab. Dazu zählen der Neubau des OP- und Notfallzentrums am Klinikum Fulda und die neue CI-Factory mit Logistik-Tower von Engelbert Strauss an der A 66 bei Schlüchtern. „Beide Großbaustellen – mit einem Gesamtvolumen von über 30 Millionen Euro – sind uns wichtig, denn sie erzeugen bei den Mitarbeitern einen gewissen Werksstolz und unseren Auftraggebern können wir zeigen, welches Know-how und welche Kompetenzen die R+S Group besitzt“, sagt Burkhardt.

Ein Highlight im Jahr 2019 wird der Start für das Projekt „Flugsteig G im neuen Terminal 3“ der Fraport AG in Frankfurt am Main. „Dass wir uns hier im internationalen Wettbewerb erfolgreich durchsetzen konnten, freut uns sehr, denn unser Auftrag ist die Ausführung der Elektrotechnik in diesem Gebäude, von der Brandmeldeanlage bis zur Informationstechnik.“ Der Vorstandsvorsitzende rechnet damit, dass in der Spitze bis zu 150 Mitarbeiter der Niederlassungen Fulda, Hanau und Mannheim dort gleichzeitig zum Einsatz kommen. „Das ist erstmalig und ein Rekord.“ Die Bauzeit beträgt 29 Monate, das Auftragsvolumen beträgt 26,2 Millionen Euro. Erstmals tritt R+S als ARGE mit der Lindner AG aus Arnstorf (Bayern) sowie weiteren Partnern auf. „Hier kommt es auf eine millimetergenaue Detailplanung und engmaschige Abstimmung mit unseren Partnern an.“

Die R+S Group in Zahlen

Mit 3.800 Mitarbeitern an 30 Standorten erwirtschaftet die R+S Group AG ein Jahresvolumen von rund 400 Mio. Euro Umsatz. „Unsere Auftragslage hat aktuell eine Reichweite von knapp 14 Monaten im Voraus“, berichtet Finanz-Vorstand Rainer Bauer und erklärt: „Damit sind wir für 2019 bestens aufgestellt. Die Herausforderung besteht nun darin, Fach- und Führungskräfte in ausreichender Zahl zu generieren, um die komplexen Projekte, die uns vom regionalen Markt abheben, abwickeln zu können. Dieses Phänomen beschäftigt nicht nur die R+S Group, sondern die gesamte Branche.“

Bildunterschrift: Markus Röhner (links), Rainer Bauer (Mitte), Ralph Burkhardt (rechts)

Gemeinsam den hiesigen Wirtschaftsstandort stärken

Gemeinsam den hiesigen Wirtschaftsstandort stärken

Dr. Wolfgang Dippel und die R+S Group AG beschließen Zusammenarbeit im Rahmen des Weiterbildungszentrums mit Zukunft Fulda, 01. [...]

Gemeinsam den hiesigen Wirtschaftsstandort stärken

Gemeinsam den hiesigen Wirtschaftsstandort stärken

Dr. Wolfgang Dippel und die R+S Group AG beschließen Zusammenarbeit im Rahmen des Weiterbildungszentrums mit Zukunft

Fulda, 01. März 2019 – Dr. Wolfgang Dippel und die R+S Group AG werden ab sofort eng kooperieren. „Unser Ziel ist, Fulda als Wirtschaftsstandort zu stärken und ihn für Fach- und Führungskräfte über die Grenzen unserer Region hinaus attraktiv zu gestalten“, sagt der Vorstandsvorsitzende der R+S Gruppe, Ralph Burkhardt. Im Fokus der Zusammenarbeit steht die „Weiterbildungszentrum mit Zukunft GmbH“, eine Verschmelzung der hauseigenen Akademie und des Weiterbildungszentrums, das bereits seit 15 Jahren erfolgreich an der Qualifizierung von Fach- und Führungskräften arbeitet. „Wir sind stolz künftig Dr. Wolfgang Dippel mit seiner jahrzehntelangen Kompetenz an unserer Seite zu haben, um unsere Qualifizierungseinheit inhaltlich weiter zu entwickeln, strategisch zu vernetzen und sie bundesweit zu etablieren.“ Gemeinsam, so ist sich Burkhardt sicher, könne man viel bewegen. „30 Jahre habe ich mich politisch für die nord- und osthessische Region stark gemacht“, ergänzt Dr. Wolfgang Dippel. „Jetzt freue ich mich auf meine neue Rolle und die Themen, die wir mit der R+S Gruppe anstoßen werden.“ Der 64-jährige war vor wenigen Wochen auf eigenen Wunsch aus der hessischen Landesregierung ausgeschieden. Mit seinem gerade gegründeten Beratungsunternehmen wolle er sich vor allem für seine Heimatstadt Fulda engagieren.

Für Unternehmen, die wie die R+S Gruppe wachsen wollen, seien Qualifizierung und gezielte Weiterbildung Erfolgsfaktoren der Zukunft. „Wir müssen mit den rasanten Veränderungen der Arbeitswelt Schritt halten, um mit der Digitalisierung nur ein Schlagwort zu nennen“, sagt Dr. Dippel. Ebenso wichtig sei, den Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu rücken. „Was macht mich als Arbeitgeber attraktiv? Noch vor wenigen Jahren haben sich diese Frage wenige Unternehmen gestellt“, sagt Burkhardt. „Arbeitskräfte waren in ausreichender Anzahl verfügbar, Bewerber gab es genug.“ Heute sei die Situation eine andere. „Es sind die Unternehmen, die sich um Talente bewerben – egal ob Azubi, Fach- oder Führungskraft“, ergänzt Dr. Dippel. Aus seiner Erfahrung weiß er: rund die Hälfte der deutschen Arbeitgeber habe Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung, müsse aufgrund von Personallücken Aufträge ablehnen. „Das geht zu Lasten der Wettbewerbsfähigkeit und der Innovationskraft.“ „Ein Bewerber schaut sich seinen potentiellen Arbeitgeber heute sehr genau an“, weiß Burkhardt. Unternehmensmarke, Kultur, Managementqualität, Vergütung, Karrieremöglichkeiten, Arbeitsumfeld und eine gute Balance zwischen Beruf und Privatem seien die wesentlichen Faktoren. „Hier gibt es Potential durch alle Beschäftigungsgruppen hinweg, das wir heben wollen“, ergänzt Dr. Dippel. Man müsse sich hier weiter entwickeln, den Mitarbeiter wertschätzen. Jeder habe Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es zu fördern gelte. In Kombination mit der enormen Lebensqualität, die die Region mitbringe, könne man so im Wettbewerb mit anderen Metropolen die Nase vorn haben, Fach- und Führungskräfte für Fulda gewinnen und die Region stärken. Für einen Arbeitgeber wie die R+S Gruppe enorm wichtig: „Mit unserer Zentrale hier am Standort ist es ein absolutes Muss attraktiv für unsere Mitarbeiter zu sein“, fasst Burkhardt zusammen.

Die „Weiterbildungszentrum mit Zukunft GmbH“ wird der Knotenpunkt sein, in dem all diese Themen konzeptionell erarbeitet und mit Praxis-Know-how und breit gefächerter Expertise in Form von Seminaren, Qualifizierungen, Veranstaltungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer angeboten werden sollen. „Es gibt Raum für Ideen, neue Denkansätze und Kooperationen“, freuen sich beide auf die Herausforderung.

Dr. Wolfgang Dippel war von 2004 bis 2014 Bürgermeister der Stadt Fulda, wurde danach von Ministerpräsident Volker Bouffier als Staatssekretär ins Hessische Ministerium für Soziales und Integration berufen. Nach fünf Jahren war er vor einigen Wochen freiwillig nach über 45 Dienstjahren aus der Landesregierung ausgeschieden.

Die R+S Group AG mit Hauptsitz im hessischen Fulda ist Spezialist in der Gebäude-, Schiffs- und Industrietechnik. Gegründet 1988 beschäftigt die Unternehmensgruppe heute rund 3.800 Mitarbeiter an über 30 Standorten in Deutschland und Europa.

Neuer Aufsichtsrat der R+S Group AG

Neuer Aufsichtsrat der R+S Group AG

Markus Röhner übergibt Vorsitz an Dr. Manfred Ziegler Dr. Manfred Ziegler ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der R+S Group AG [...]

Neuer Aufsichtsrat der R+S Group AG

Neuer Aufsichtsrat der R+S Group AG

Markus Röhner übergibt Vorsitz an Dr. Manfred Ziegler

Dr. Manfred Ziegler ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der R+S Group AG mit Hauptsitz im hessischen Fulda. Der 58-jährige übernimmt die Führung ab dem 04. Februar von Firmengründer Markus Röhner, der dem Kontrollgremium weiterhin stellvertretend vorsteht. Das Team wird komplettiert durch Carsten Röhrs, der seine bisherige Rolle im Aufsichtsrat auch künftig ausfüllen wird.

Für Markus Röhner ein „folgerichtiger Schritt“ nachdem er im vergangenen Jahr die Konzernführung übergeben und sich damit aus der ersten Reihe zurückgezogen hatte, um sich verstärkt strategischen Fragen zu widmen: „Mit Dr. Manfred Ziegler haben wir eine Führungspersönlichkeit gewonnen, die für Wachstum, Augenmaß und weiteren Aufbau steht.“ Dies habe er in seiner langjährigen Managementtätigkeit immer wieder unter Beweis gestellt.

„Dr. Manfred Ziegler wird R+S mit seiner Expertise neue Impulse geben“, ergänzt Ralph Burkhardt, Vorstandsvorsitzender der R+S Group AG. Markus Röhner habe mit R+S in den vergangenen 30 Jahren eine unglaubliche Erfolgsgeschichte geschrieben. Jetzt gelte es, die Weichen für die Zukunft zu stellen und die weitere Ausrichtung der Unternehmensgruppe verantwortungsvoll zu gestalten. „Wir haben ambitionierte Ziele, umso mehr freue ich mich, dass wir mit Dr. Manfred Ziegler unsere Expansion weitsichtig entwickeln und gleichzeitig auf den innovativen Geist von Markus Röhner bauen können.“

Dr. Manfred Ziegler ist seit über 30 Jahren in verschiedenen Management-Funktionen tätig und verfügt über ein sehr breites Branchen-Know-how. Der promovierte Betriebswirt hat sich sehr früh auf die Entwicklung und Umsetzung von operativen Strategien und Maßnahmen spezialisiert, um Unternehmen nachhaltig weiter zu entwickeln oder auch neu auszurichten. Dr. Ziegler: „Meine zentrale Aufgabe besteht darin, das Unternehmen strategisch zu begleiten, um erfolgreich auf besondere Situationen reagieren zu können.“ Das gehe, so der neue Aufsichtsratsvorsitzende weiter, immer einher mit einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit wie auch der Ertragskraft.

Bild: Von links nach rechts: Markus Röhner (stellvertretender Vorsitz), Dr. Manfred Ziegler (Vorsitz) und Carsten Röhrs.

Osthessen News begleitet Ralph Burkhardt

Osthessen News begleitet Ralph Burkhardt

Einsatz auf der Baustelle: Vor einigen Tagen hat das Fuldaer Nachrichtenportal Osthessen News den R+S-Vorstandsvorsitzenden Ralph Burkhardt bei [...]

Osthessen News begleitet Ralph Burkhardt

Osthessen News begleitet Ralph Burkhardt

Einsatz auf der Baustelle: Vor einigen Tagen hat das Fuldaer Nachrichtenportal Osthessen News den R+S-Vorstandsvorsitzenden Ralph Burkhardt bei einem Besuch auf der Großbaustelle der neuen CI-Factory von Engelbert Strauss in Schlüchtern begleitet. Dort errichtet der Produzent von Berufsbekleidung derzeit ein 50 Meter hohes und 200 Meter langes Gebäude. R+S übernimmt dabei die gesamten Elektrotechnik-Arbeiten. Burkhardt nutzt regelmäßig Vor-Ort-Termine, um sich direkt zu informieren, wie die Projekte laufen. „Außerdem ist mir der direkte Austausch mit den Mitarbeitern sehr wichtig“, sagt er.

Den kompletten Bericht findet ihr hier.